Erstaunliche Unmöglichkeit

Liebe Freunde guter Gründe. Fragt mich nicht, woher es kommt, aber irgendwann lag ein Buch auf meinem Schreibtisch, das sich mit Pfahlbauten am Bodensee auseinandersetzt. Ich habe weder Ahnung von noch Interesse an diesem Thema. Beim Durchblättern bin ich auf ein paar Seiten mit Recyclingpotential gestoßen. Manchmal gab es sogar Illustrationen, das hat mich an

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Pfahlbauten der Wirklichkeit

Liebe Freunde verzierter Versuchungen. Man geht durch die informierten Straßen und verknickt sich alle paar Meter den Knöchel in den Wissenslücken des wackeligen Untergrunds. Das gedankliche Humpeln begleitet uns alle, aber jeder hinkt für sich alleine durch die Grauzone der Umstände. Dann und wann werfen wir einen Blick auf die Pfahlbauten der gegenwärtigen Wirklichkeit. Mit

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Ganz allgemein gesprochen

Liebe Freunde sonderbarer Situationen. Situationen geben bekanntlich viel Praxiserfahrung. Einige sind kritisch, andere nicht. Man wächst mit den Aufgaben, bis man sich den Schädel permanent am Türrahmen stößt und die Beulen als Pokale der Lebenserfahrung auf der Stirn trägt. Und dabei am besten immer allerfreundlichst sein. Lächeln als Beautykonzept. Es gibt so viele Situationen, meistens

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Im besten Zustand

Liebe Freunde des ganzen Geschisses. Bald kommt die Dunkelheit, der Nebel, das Rauschen des Heizkörperventilators. Es ist so still. Ich höre zu, solange bis nichts mehr übrig ist. Es soll so laufen, dass es läuft. Wahrheit wird gemacht, und dabei verunglückt sie derzeit sehr häufig sehr übel. Die verschwommenen Augen kraulen im Nichtschwimmerbecken um die

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Fremdmeinungsmüde

Liebe Freunde moderner Menschlichkeit. Eine große Müdigkeit legt sich auf die Seele und bedeckt die Fremdmeinungen, die ungewollt in mich einströmten. Wieso sprechen gerade alle über hochgradig Selbstverständliches und stellen es in Frage? Ich möchte nicht mehr darüber reden. Es wird zu viel geredet. Mitgefühl ist nicht museal. Menschlichkeit nicht verhandelbar, Hass ein Arschloch, schon

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Der Senf und die Zeit

Liebe Freunde banaler Begleitworte. Was sind das nur für   Vernichtungstemperaturen? Das Hirn käst vor sich hin, der Körper labbert ohne Rhythmus, Konzentration und Fokus sind Eigenschaften der Vorwüstenzeit. Mein Urlaub ist längst vorbei, ich bin wieder am Ort der Routine und des Alltags. Aber eben nur physisch. Der Rest ist nur die schlechte Kopie eines

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Lustiger wird es nicht

Liebe Freunde verständnisloser Veränderungen. Manchmal fehlen die Worte. Was ja eigentlich Blödsinn ist, denn irgendwer hat immer Wörter, die man sich ausleihen kann. Und wenn es nur zweifelhafte Meinungen sind, die irgendwer in die Welt hustet. Aber was gerade so an sprachlichen Waffen in dieses Land geworfen wird, gleicht einer ausgewachsenen Bronchitis und macht mich

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Seelenruhig im Sommerloch

Liebe Freunde psychischer Perfektion. Eine unformatierte Wahrheit beugt sich über die Seelenruhe und will sie aus der Fassung bringen. Schafft sie aber nicht. Stattdessen lächelt die Seelenruhe die völlige Erschöpfung in eine dunkle Ecke und pflegt ihr lichtes Haar für exakt die drei Minuten, in denen alles egal ist – außer der Blick auf das

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Unsinn, Irrsinn und Gelegenheiten

Liebe Freunde schneller Schritte. Heute morgen hatte ich noch einen Funken Verstand. Aber der muss im Laufe der letzten Stunden wohl übergesprungen sein. Es wird böse enden, das wissen wir nicht erst seit Werner Enke. Was also tun? Dem Unsinn, der mindestens so oft vorkommt wie Menschen, die helfende Hand reichen? Oder gleich auf den

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Frühjahrsputz der inneren Bilder

Liebe Freunde intensiver Irrungen. Werdet Ihr auch in regelmäßigen Abständen vom Realitäts-Chef heimgesucht? Da könnt Ihr Euch noch so frei fühlen, wenn dieser Typ in Eure vollen Träume fegt, dann bleibt nichts als innere Leere. Aber es gibt Abhilfe. Denkt Euch hinaus in die Wirklichkeit anderer Orte und Gelegenheiten. Lasst die Sonne auf Eure inneren

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