Geht´s noch oder läuft´s schon?

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Liebe Freunde normaler Nichtgleichgewichtszustände.
Geht´s noch, oder läuft´s schon? Und sagt jetzt bloß nicht „geht gar nicht“ – „geht gar nicht“ geht gar nicht. Ich möchte mindestens ein „geht so“ von euch hören. Noch besser wäre ein derbdurchschnittlliches Normcore-„geht“. Das ist zwar noch weit entfernt von einem „läuft“. Aber immer noch besser als dieses kapitulationsgetränkte, höchstniveaujammerige „geht so.“ Am schönsten wäre es natürlich, wenn ihr mir ein fröhlich-bewegtes „läuft“ in die Ohren seufzt. Aber übertreibt bloß nicht, und kommt vor allem nicht ins Sprinten. „Es rennt“ will ich nicht hören. Also: Zäh dahinfließende Geht-so-Typen nehmen die in diesem Beitrag präsentierten Textverdunkelungen bitte als dezenten Antriebsbeschleuniger (wahlweise als ausgebremste Selbstbestätigung), fluffig dahingleitende Weltwellensurfer und Läuft-schon-Typen nutzen die nicht verdeckten Botschaften für einen Moment des Innehaltens und sprechen bitte bei jedem Bildchen dreimal laut: Ich muss öfter mal pausen.
In diesem Sinne: Einfach mal ordentlich durchdrehen. Langsam bis vier zählen – und dann „Flash“ oder „Crash“. Hier erfahrt ihr, wie Störungen entstehen, was die Vernunft wirklich ist und wie man Genervtsein neu definiert. Lest, dass aus euch kein international anerkannter Top-Star wird – und was die Hoffnung sich nicht traut. Und für alle Zweifler da draußen gibt es ein Anti-Zweifel-Bonusbild, das ihr euch an die Wand hängen und bei jedem Anflug von Skepsis anschauen und laut vorlesen könnt, bis ihr endlich glaubt, dass alles super ist. Also: Trinken wir auf die unübersehbare Anzahl von Reaktionsfolgen, die sich Leben nennt und begegnen der Normalität des Alltags mit einem herzlichen, aber intensiv dahingerotzten „Du mich auch.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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