Pfahlbauten der Wirklichkeit

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Liebe Freunde verzierter Versuchungen.

Man geht durch die informierten Straßen und verknickt sich alle paar Meter den Knöchel in den Wissenslücken des wackeligen Untergrunds. Das gedankliche Humpeln begleitet uns alle, aber jeder hinkt für sich alleine durch die Grauzone der Umstände. Dann und wann werfen wir einen Blick auf die Pfahlbauten der gegenwärtigen Wirklichkeit. Mit jedem Wimpernzucken ruckelt die Wut im Bauch und verursacht Sodbrennen. Wir sind verdammte Erwachsene und machen müde Miene zum bösen Spiel, lächeln verstört in die Lücken des Sozialen und erliegen den Versuchungen krasser Aufgaben, dem sinnstützenden Korsett der Scheinselbstverwirklichung. Wir sind besonders wertvoll, in Form und Verzierung. Und doch hängen wir zwischen den Stunden und haben keinen Schimmer. Persönliche Probleme können alles – außer sich benehmen und in Luft auflösen. Auf unserer Wanderung begegnen wir vielen von ihnen. Wieder schweift der Blick ins Umland, die ersten Trümmer tauchen auf und wollen kein Warnsignal sein. Wir lauschen den Möglichkeiten aller Art. Sie versprechen Beruhigung. Wir müssen sie nur nutzen. Nur. In diesem Sinne: nutzt die Textverdunkelungen der letzten Wochen, sucht die Grundlagen Eurer Motivation und lächelt die Verstörung aus dem Alltag. Ein Kaffee noch, dann geht´s weiter.

 

 

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