Leuchtidioten und Kopfliebe

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Liebe Freunde satter Seufzer.

Zweitausendzwanzig hat Einzug gehalten. Ihr wisst, was zu tun ist. Deswegen ohne Umschweife zu den narrativen Nebensächlichkeiten. Ich war in den letzten Monaten nachlässig mit den Einträgen, vermutlich weil ich das „träge“ in diesem Wort überbetont habe.

Aber Moment, bevor es zu den Textverdunkelungen der letzten Wochen geht, doch noch ein kleiner Exkurs. Der Bergmolch ist „Lurch des Jahres 2019“ und ich frage mich, warum ich bei dieser Wahl nicht auf der Shortlist stand. Naja, dem Bergmolch zu Ehren und anlässlich eines Gesprächs mit einem persönlich bekannten Lurch, der sich als „durchhaltlos“ bezeichnete, während ich ihm ein „Loshaltdurch!“ entgegnete, kam mir folgende Szene in den liebsamen Kopf, die ich hier mal kurz haltlos skizzieren möchte:

Der Loshaltlurch steht auf dem Rummelplatz und verkauft Durchhaltlose (Gewinne) und Lurchdurchlose (Nieten). Nebenan steht der Doshaltlurch und hantiert mit sechs Konservenbüchsen, mit denen die feiernden Lurche auf Lurchdosen werfen. Der Haltloslurch hängt irgendwo in den Seilen, während der Losthaltdurchlurch zwischen den Büdchen umherläuft und willkürlich andere Lurche zur Peak Performance motiviert. Der Haltlurchloslurchlurch regelt polizeilich den Lurchverkehr auf dem Rummel, während der Loslurchdurchlurchlurch als Türsteher nur die Exklusivlurche in die Wichtiglurchzone lässt. Dazu gibt es ein paar lurchlose Einzelgänger, selten sind das Furchloslurche. Dann und wann gibt es einige Durchlurchhalte, in denen die Schnapsleichenlurche ihren Lurchrausch ausschlafen können. Ansonsten passiert nichts. Warum auch? Und wenn ich wen vergessen habe, bitte private Nachricht, danke.

So, jetzt aber zu den Ausstreichbildchen der jüngeren Vergangenheit, heute im handlichen Elferpack. Schönes Jahr, ihr Durchhaltlurche.

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