Schlimmes Vorteilspack

Liebe Freunde wahnsinniger Wortneuschöpfungen. Zugegeben, der Titel ist etwas irreführend. Das Wort „Vorteilspack“ ist nicht neu. Das gibt es schon länger. Es hält sich bevorzugt in Supermärkten auf, winkt von mehr oder weniger hübschen Produktverpackungen herunter und will nur gekauft werden. Freundlich suggeriert es uns, dass es hier etwas zu sparen gäbe. Zwei für eins

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Basil Smash

Liebe Freunde leckerer Langgetränke. Wir sind alle beschränkt. Normal. Wenn´s gut läuft, hält uns die Neugier am Leben und treibt uns voran. Wissen ist ja bekanntlich die einzige Ressource auf dieser noch schönen Erde, die sich bei Gebrauch vermehrt. Im konkreten Fall geht es um meine Beschränkung in puncto Basilikum, das ich sehr häufig für

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Rosarote Brillen

Liebe Freunde der unmittelbaren Zukunft. Neulich konnte man lesen, dass Google mit dem Test einer Augmented-Reality-Brille begonnen hat. Wearable Computing ist das Stichwort. Da ist es also. Vor ein paar Monaten habe ich Daemon von Daniel Suarez gelesen. Ein tolles Buch, das den Aufbau eines parallelen, volltransparenten Internet beschreibt, in dem die ausgewählten Personen mit

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Blackout

Liebe Freunde des gestrichenen Wortes. Schreiben macht Spaß. Zu lange Texte wieder zu kürzen, ohne dabei an Stringenz zu verlieren, macht nicht so viel Spaß. Aber aus vorhandenen Artikeln – egal welcher Länge – neue Texte mit einer ganz anderen Bedeutung zu machen, macht großen Spaß. Das sollte jede/r mal ausprobieren und feststellen wie es

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Daumen hoch!

Liebe Freunde des digitalen Schulterklopfens. Dass unser gepflegtes Achtmillionen-Netzwerk keine Unmutsbekundungen über hirnrissige, kritikwürdige oder sinnentleerte Status-Updates kennt, ist ja hinlänglich bekannt. Muss man sich halt anders behelfen. Die Facebook-Gruppen „Dislike-Button“ und „We want a Dislike Option“ haben inzwischen zusammen über 5,5 Millionen „Likes.“ Aber Facebook zeigte sich bereits zur Blütezeit dieser Protestwelle Mitte 2009

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Das Primel-Prinzip

Liebe Freunde knackiger Prinzipienreiterei. Manchmal hört man Sätze wie: „Das verstößt gegen meine Prinzipien“ oder „Das mache ich prinzipiell nicht/ immer so.“ Prinzipien sind gut. Sie sind ein roter Faden, an dem man sich in seiner Weltbewältigung entlang hangeln kann. Sie erleichtern das Leben, geben Routine und bieten Verlässlichkeit. Sie sind eine zur Gesetzmäßigkeit gewordene Regel,

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Satzzeichen retten Leben

Liebe Freunde der korrekten Schriftsprache. Wer nicht glaubt, dass ein Komma oder ein Bindestrich fundamental wichtige Satzzeichen sind, der braucht eigentlich gar nicht weiterlesen. Das Semikolon wird auch sehr unterschätzt, aber darum geht es hier jetzt nicht. Neulich hörte ich meine Nachbarin rufen „Wir essen jetzt, Kinder.“ Ob es an ihrer Betonung lag oder ich

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Tschüs Mahlzeit!

Liebe Freunde der mittäglichen Kulinarik. Jüngst las ich in der Wirtschaftswoche von einer Umfrage, wonach jeder dritte deutsche Arbeitnehmer keine Mittagspause mehr macht und während der Arbeit isst. 18 Prozent pausieren lediglich für eine Viertelstunde. Knapp ein Drittel legt für 30 bis 45 Minuten die Arbeit nieder und nur 20 Prozent machen eine volle Stunde

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Wahre Größe ist eine Frage der Fantasie

Liebe Freunde des gepflegten Perspektivwechsels. Wenn die Welt zu groß für uns wird, konzentrieren wir uns besser auf die kleinen Ausschnitte des Lebens. Die sind nicht unbedingt leichter zu bewältigen, wirken aber irgendwie überschaubarer, geben hin und  wiederdas Gefühl von Kontrolle. Muss aber nicht sein. Vor knapp drei Jahren hat die Telekom mal eine Kampagne

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Einfach mal machen

Liebe Freunde des steten Wandels. „Es ist wie es ist, und es ist fürchterlich“, soll der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard einmal gesagt haben. Vielleicht stammt der Satz aber auch von Hans Henny Jahnn. Wer auch immer das gesagt hat: besten Dank dafür. Es ist ein schöner Satz. Er leuchtet immer dann in heller Wahrheit, wenn

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