Traumberuf Alltag

Liebe Freunde nützlicher Nachtruhe. Ist es Panikmache oder erwartbare Realität, dass die Automatisierung und Robotisierung der Gesellschaft Arbeitsplätze vernichtet? Ich liebe es, wie meine Kinder, auf Oder-Fragen mit „ja“ zu antworten. Jedenfalls bin ich der Meinung, dass wir uns einfach neue Beschäftigungen suchen können, wenn die alten keine humanoiden Händchen oder Köpfchen mehr benötigen. Ob

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Das Funkeln der Möglichkeiten

Liebe Freunde latenter Liebe. Das hier geht raus an alle akribischen Anarchisten, begrenzten Bürokraten, chaotischen Chamäleons, dezenten Dösbaddel, eleganten Elefanten und frustrierten Feen. An alle glyphosatgetränkten Gestrigen, an alle honkigen Heilsversprecher, interessanten Idioten, jubelnden Jetztzeitfanatiker, kindischen Kandidaten, libertären Leiharbeiter, mittelmäßigen Machos und naiven Nullgehirne. Es geht raus an alle obszönen Obernasen, perfiden Patrioten, quengelnden Querulanten

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Kalt und still

Liebe Freunde einsamer Enden. Vor knapp einem Jahr habe ich Euch das erste Kapitel von „Zeitgruppe Null“ hier präsentiert. Ich überspringe die nächsten 22 und komme direkt zum Ende. Wer das Buch jetzt noch nicht gelesen hat, wird es sicher nicht mehr lesen. Sollte die Lust auch da sein, es fehlt einfach die Zeit, nicht

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Strahlkotzen und andere Begabungen

Liebe Freunde energischer Erinnerung. Weißt Du noch, wie wir uns in Erinnerung behalten? Hast Du noch vor Augen, wer Du einmal sein willst? Wirst Du einmal wissen, wer Du gewesen bist? Während Du Dir im Laufe der Zeit ein paar Brötchen brätst, klopft es draußen energisch gegen die Tür. „Wer ist da?“, kommt die Antwort

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Stets weiter (können, sollen, wollen)

Liebe Freunde bedröppelter Begeisterung. Seit Jahren hat das Warten bald ein Ende. Immer kommt etwas hinzu, auf das gewartet wird. Kein Leben ohne Warten. Obwohl sich jährlich alles wiederholt, nur auf anderen Ebenen, steigt das Entfremden. Es muss etwas passieren. Die Zeit nach dem routinierten Sommerurlaub, nach dem sogenannten „Akku volltanken“, eignet sich dazu fast

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Irgendwie irre irritiert

Liebe Freunde wackeliger Wahrheiten. Horst-Hubert hortet hundert Hortensien. Ich bezweifle, dass dieser Satz schon irgendwo existiert. Er ist also besonders, wenn auch möglicherweise sinnlos. Wie so vieles. Unnötiges Zweifeln, zum Beispiel. Das ist nicht nur sinnlos, sondern insbesondere nach 18 Uhr auch gesundheitlich problematisch, da es sonst zu Iritationen kommt. Ganz zu schweigen von den

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Blinde Flecken zweiter Ordnung

Liebe Freunde intelligenter Interaktion. Vom Schwarzmalen wird man nicht reich, zumindest nicht finanziell. Insofern verdiene ich meine Brötchen anderweitig. Wer sich schon mal das Berufsblog durchgeklickt hat, weiß Bescheid. Jedenfalls ist Organisationsberatung für mich kein Fremdwort. Genauso wenig wie für die geschätzten Kollegen von Metaplan, ein Haufen äußerst sympathischer und kluger Mitmenschen, die mein Bild

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Durchdachte Debakel

Liebe Freunde des kritischen Konfettis. Informieren und in Form sein sind zwei verschiedene Dinge. Aber das ist im Grunde genauso nebensächlich wie die Tatsache, dass ich wohl kein Buch schreiben werde, das den Titel „Durchdachte Debakel“ trägt. Was hingegen viel wichtiger ist (und überdies vor alltagspraktischer Relevanz nur so strotzt), ist der glückliche Umstand, dass

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Rapid Eye Movement

Liebe Freunde zügiger Zeit. Abwesenheit ist kein Zeichen mangelnder Nähe. Aber das wollte ich gar nicht sagen. Stattdessen hat mir die Zeit mal wieder ein Gespräch aufgeschwatzt. Es begann mit dem Blackout „Das Leben im Zeitraffer“, das mich einmal mehr daran erinnert hat, dass vieles schon zu Ende ist, bevor es überhaupt losgeht. Auf den

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In den Werkstätten der Fantasie

Liebe Freunde nüchterner Negation. Die Sonne ist schon ein heißer Knödel, Kaum dreht sie frühlingsmäßig ein bisschen auf, machen das die Leute auch. Strahlen kribbeln, Tiere krabbeln, Menschen knubbeln exponiert über den Asphalt ihrer Träume. Nicht so forsch, möchte man da fast sagen, es ist noch Luft nach oben, die warmen Monate beginnen doch erst.

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