Das wahre Leben des kleinen Mannes

Liebe Freunde kleinblumiger Realitätsromantik. „Das Streichfett ist ranzig, Hansjörg.“ Ein Satz, so schön wie ein Hundehaufen in der prallen Sonne, mit einem kleinen Cocktail-Schirmchen mittendrauf. „Und der Kaffee ist auch zu dünn.“ Warum müssen die schönsten Sätze immer durch ihre Nachfolger kaputt gemacht werden? Warum können die nicht einfach stehenbleiben, wie auf so einer kleinen

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New Business Blackout

Liebe Freunde neuer Realitäten. Wenn ich nur ein Wort hätte, um unsere heutige Wirtschaft zu beschreiben, vielleicht wäre es Größenwahn. Vielleicht aber auch Veränderung. Die VWL lehrt Zeug, das nicht mehr wirklich in die Zeit passt. Es tut sich gerade eine ganze Menge. Karrierevorstellungen werden anders definiert. Zeit, Sinn und Verantwortung sind die neuen Statussymbole.

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Die Relevanz der Enttäuschung

Liebe Freunde progressiver Praxiserfahrung. In seinem wunderbaren Werk „Der Schaum der Tage“ schreibt Boris Vian: „Die hellsten meiner Tage verbringe ich damit sie zu verdunkeln.“ Das kann man ja auch auf Zeitungsartikel übertragen. Ihr wisst also, was euch erwartet. Wenn wir eins nicht losweden können, dann die Zukunft. Sie wühlt sich durch die Erde und

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Licht (Basislage II)

Die Tage werden länger und heller. Ich schaue in die Sonne, klappe die Lider herunter und starre auf die dünne, rote Wand meines inneren Auges. Die Haut ruft einen Namen, und ich bin mir nicht sicher, was das Vibrieren bedeuten soll. Mein Gesicht kenne ich nur aus dem Spiegel. Und aus dem Lächeln in Laras

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Blackout-Wimmelbild

Liebe Freunde geballter Botschaften. Ist das Leben erschreckend selbstverständlich? Oder ist es selbstverständlich erschreckend? Dieser Frage widme ich eine ganze Themenseite – und lasse sie dabei gänzlich unbeantwortet. Alles hängt von der Leserichtung ab. Ich habe ja nun schon eine Menge Textverdunkelungen gemacht und finde nach wie vor, dass es eine sehr meditative Form von

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Der Stein der Weisen und die Seifenblase

Liebe Freunde inoffizieller Wirklichkeiten. Wie ihr vielleicht wisst, besteht mein Mentalyoga darin, mir unzusammenhängende Wörter in irgendwelchen Zeitungsartikeln anzuschauen. Daher möchte ich euch heute mal wieder mit visuellen Varianten der Verbalität belasten. Ihr erfahrt in dieser Ausgabe der bunten Altpapierverwertung unter anderem, was der Stein der Weisen in seiner Freizeit so macht, warum man sich

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Andere Jungen, andere Drachen

Liebe Freunde steuerbarer Himmelskörper. Der Herr Benjamin Rabe malt öfters ganz einfach die besten Sachen. Ich schreibe da nur hinterher. Zum Beispiel dieses Bild hier: The other boy´s kite. Was es damit wohl auf sich hat? Ich weiß es nicht, ich ahne nur einen seidenen Faden entlang in die dünne Luft hinein. Vielleicht … Der

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Der sichere Weg

Liebe Freunde planloser Perfektion. Plant Ihr noch, oder lebt Ihr schon? Unsicherheit ist die Lebensbedingung Nummer eins, da nützt auch kein Supergrundrecht auf Sicherheit. Weder im Großen noch im Kleinen. Integrieren wir doch das Unplanbare in unsere Planung und vermeiden Zweifel, Überschätzung und Scheinsicherheiten. Die Welt will halt nicht immer so wie wir wollen. Hieß

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Leichtgängige Lebensweisheiten

Liebe Freunde knackiger Kalendersprüche. Na? Sägt euch die herbstliche Hektik ins Standbein? Oder tragt ihr noch die Gelassenheit des Sommers mit euch herum und habt den verregneten Frühling bereits vergessen? Es geht alles so schnell, richtig? Und immer haben wir keine Zeit. Ihr kennt das: Too long, didn´t read. „Was bringt mir das?“ ist die

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