Der Schatten im Spiegel

Liebe Freunde malader Modernen. Wenn man sich selbst im Weg steht, sind die Schatten am längsten. Treffen sich zwei Textverdunkler. Sagt der eine: „Ich habe die Nase gestrichen voll.“ Darauf der andere: „Mir fehlen die Worte.“ Ja, das ist bedingt komisch, genau wie der neue Versuch misslungener Witzbildchen, den Benjamin und ich neulich gestartet haben.

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Stets weiter (können, sollen, wollen)

Liebe Freunde bedröppelter Begeisterung. Seit Jahren hat das Warten bald ein Ende. Immer kommt etwas hinzu, auf das gewartet wird. Kein Leben ohne Warten. Obwohl sich jährlich alles wiederholt, nur auf anderen Ebenen, steigt das Entfremden. Es muss etwas passieren. Die Zeit nach dem routinierten Sommerurlaub, nach dem sogenannten „Akku volltanken“, eignet sich dazu fast

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Der große Lauf

Liebe Freunde schneller Schritte. Korff blickt zu Boden, atmet tief ein, wieder aus, wieder ein. Schüttelt Arme und Beine. On your marks. Er geht ein paar Schritte nach vorne, klatscht sich mit beiden Händen mehrmals auf die Oberschenkel. Springt ein, zwei, drei Mal in die Luft, kniet nieder und ruckelt sich im Startblock zurecht. Seine

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Einfach mal machen

Liebe Freunde des steten Wandels. „Es ist wie es ist, und es ist fürchterlich“, soll der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard einmal gesagt haben. Vielleicht stammt der Satz aber auch von Hans Henny Jahnn. Wer auch immer das gesagt hat: besten Dank dafür. Es ist ein schöner Satz. Er leuchtet immer dann in heller Wahrheit, wenn

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