Drunter und drüber

Liebe Freunde versteckter Botschaften. Das war groß. Mitte September durfte ich meine Blackouts im Rahmen des Kulturfestivals Neustadt zeigen. Ein paar Impressionen aus der Galerie Gudberg findet ihr hier. Noch größer war, dass die Besucher die Ausstellung zur besten Kunstaktion gewählt haben. Aber am größten war, dass so viele Leute selbst den Stift über die

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Schwarzgemalte Zukunft

Liebe Freunde plumper Prognosen. Horoskope sind schön. Sie geben uns Leitplanken für den Tag, oder, wenn ein neuer Monat anbricht, sogar für die nächsten vier Wochen. Horoskope machen die nahe Zukunft greifbar, sie lassen uns ahnen, worauf wir uns einstellen müssen, weil sie uns Erwartungsmöglichkeiten anbieten, weil sie uns eine Interpretationsangebot für das machen, was

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Blackouts an hellen Tagen

Liebe Freunde lichter Schwarzmalerei. Die Tage werden länger. Ist das nicht schön? Da braucht es eine textliche Sonnenbrille, um die hellen Strahlen zu verdunkeln, die uns als Spontanfrühling die Pupillen verkleinern. Will sagen: Es gibt ein paar neue Blackouts. Nehmt sie entgegen als vorsommerliches Geschenk, als Sinnelement, Orientierungsort und greifbarer Strohhalm für die tägliche Weltbewältigung.

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1a B-Ware

Liebe Freunde selektiver Schwarzmalerei. Es ist so weit. Das Buch ist da. Klein und fein. Als ich im letzten Jahr hier den ersten Eintrag zu Blackout-Poems geschrieben habe, hatte ich schon so eine Ahnung, dass da noch mehr kommen würde. An einem  lauen Augustabend hat es mich dann wieder gepackt. Und nicht mehr losgelassen. Mein

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In der Tiefe breit aufgestellt

Liebe Freunde spezialisierten Ausblendens. Ihr seid vom Fach, richtig? Ihr wisst Dinge, die andere nicht wissen. Dafür wissen oder können andere etwas, das Euch unbekannt ist. Jede(r) kennt sich irgendwo aus. Das haben wir der Arbeitsteilung zu verdanken: Jeder Mensch macht, was er kann – für´s andere gibt´s den Nebenmann. Schließlich gibt es für jedes

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Erneuerung und erwartbare Wunder

Liebe Freunde streichfeiner Worte. Ein lauer Sommerabend, ein Glas Château Veltins, ein paar Stifte, die Zeitungen der letzten Woche und den Willen zum Wegstreichen. Mehr braucht es nicht, um sich in meditative Stimmung zu versetzen und das Papier zu recyclen, bevor es in der blauen Tonne verschwindet. Wen es interessiert, hier die Ergebnisse dieser hochsommerlichen

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Blackout

Liebe Freunde des gestrichenen Wortes. Schreiben macht Spaß. Zu lange Texte wieder zu kürzen, ohne dabei an Stringenz zu verlieren, macht nicht so viel Spaß. Aber aus vorhandenen Artikeln – egal welcher Länge – neue Texte mit einer ganz anderen Bedeutung zu machen, macht großen Spaß. Das sollte jede/r mal ausprobieren und feststellen wie es

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