Lustiger wird es nicht

Liebe Freunde verständnisloser Veränderungen. Manchmal fehlen die Worte. Was ja eigentlich Blödsinn ist, denn irgendwer hat immer Wörter, die man sich ausleihen kann. Und wenn es nur zweifelhafte Meinungen sind, die irgendwer in die Welt hustet. Aber was gerade so an sprachlichen Waffen in dieses Land geworfen wird, gleicht einer ausgewachsenen Bronchitis und macht mich

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Behängte Wände

Liebe Freunde zerrupfter Zeitungen. Das war ein schöner Auftakt zur Ausstellung. Ein toller Abend in der Galerie Gudberg Nerger. Dort hängen seit letztem Freitag einige  Textverdunkelungen an der Wand. Danke an alle, die da waren und mit mir und anderen getrunken und gequatscht haben. Es war mir ein inneres Blumenpflücken, ein Fest nahezu. Ich habe

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Größenwahn im Kleinformat

Liebe Freunde alter Neuigkeiten. Ihr wisst es längst. Das hier ist ein Dauerwerbe-Eintrag. Aber gebt ihm und mir eine Chance, bevor die Aufmerksamkeit weiter wandert. Schließlich habe ich mir Mühe gegeben. Neben den üblichen Kaufaufrufen und Glücksversprechen gibt es ein paar Bilder, ein Video und sogar ein GIF. Was Ihr auch längst wisst: Das neue

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Prinz Eisenherz rasiert sich nicht

Liebe Freunde fehlgeleiteter Frisuren. Neulich klingelte der Nachbar-Nachbar an der Tür. Unaufgeregter Typ, so Anfang siebzig. Irgendwie hatte er mitbekommen, dass Tochter eins gerne Comics liest. In seinem Unruhestand war er gerade dabei, den Keller zu entrümpeln und die alten Spielsachen seines Sohnes, der mittlerweile auch schon fast 50 Lenze zählt, „aufzuräumen.“  Die familiären Hintergründe

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Überaus überraschend

Liebe Freunde übersichtlicher Überraschungen. Raus aus dem Sommerloch und hinein in die Frischezone. Vor einigen Wochen war ich beruflich in der Nähe von Lüneburg und durfte dort auf einem Landgut übernachten. Beim Frühstück stieß ich auf ein Magazin, das charmant aus der Fülle ausliegender Blättchen hervorstach: Das Über-Magazin. Könnt ihr euch mal anschauen, sehr nett

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Das Wissen von oben

Liebe Freunde versternter Botschaften. Euer Horoskop für Juli ist fertig. Darauf habt Ihr doch sicher schon so sehnlich gewartet wie auf einen Gummistiefeldichtetest im Hochsommer. Oder auf die in Schlauverkleidung daherschmierenden Analysefragen selbstverliebter WM-Reporterdarsteller. Aber es ist nun eben so: auf viele Dinge wartet man nicht, die geschehen einfach. Ich freue mich also Euch mitteilen

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Blackouts an hellen Tagen

Liebe Freunde lichter Schwarzmalerei. Die Tage werden länger. Ist das nicht schön? Da braucht es eine textliche Sonnenbrille, um die hellen Strahlen zu verdunkeln, die uns als Spontanfrühling die Pupillen verkleinern. Will sagen: Es gibt ein paar neue Blackouts. Nehmt sie entgegen als vorsommerliches Geschenk, als Sinnelement, Orientierungsort und greifbarer Strohhalm für die tägliche Weltbewältigung.

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1a B-Ware

Liebe Freunde selektiver Schwarzmalerei. Es ist so weit. Das Buch ist da. Klein und fein. Als ich im letzten Jahr hier den ersten Eintrag zu Blackout-Poems geschrieben habe, hatte ich schon so eine Ahnung, dass da noch mehr kommen würde. An einem  lauen Augustabend hat es mich dann wieder gepackt. Und nicht mehr losgelassen. Mein

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In der Agentur

Liebe Freunde zukünftiger Kommunikationsdienstleistungen.  Arbeitet ihr in einer so genannten Agentur? Dann macht ihr euch sicher Gedanken über die Zukunft. Damit meine ich ausnahmsweise mal nicht eure eigene, berufliche Zukunft und eure privaten Lebenspläne. Ich meine auch nicht die frische Vorausschau, um bei euren Kunden mit Trendgespür zu punkten. Ich meine die Zukunft der Agentur,

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