Charakterstarke Unsinnsbekundungen

Liebe Freunde eiliger Euphorie. Endlich November. Wir schleichen durch das triste Grau und bekommen so langsam die Gravitationskraft des Besinnlichkeitsterrors zu spüren. Wie schön ist das denn, bitte! Ich kann kaum noch. Also folgt dem Frohlocken und freut Euch auf das Innehalten. Um Euch die Wartezeit bis zur Jahresbilanz zu verkürzen, hier noch ein paar

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Traumtraining und innere Unruhe

Liebe Freunde trainierter Träume. Mit dem Neuen ist es so eine Sache. Es beginnt als spannende Herausforderung, etabliert sich später vielleicht als formgebende Struktur im sogenannten Alltag. Und nach einer gewissen Zeit kippt die Routine um in Langeweile. Spätestens dann wächst im Sehnsuchtszentrum der Wunsch, der Mensch möge doch sein Traumtraining intensivieren und weiter das

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Konfusionsbegabte Luftpiloten

Liebe Freunde vernünftiger Verwirrung. Und wieder neigt sich ein Sommer dem Ende entgegen. Beugt sich nach vorne und wartet auf den kühlenden Arschtritt des Herbstes, der ihn mit harten Grautönen in den Abgrund schubst. Alles geht weiter. Alles, was schön ist, lieben wir zu verändern. Ich beuge mich der subversiven Kraft der Zuversicht und schenke

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Prinz Eisenherz rasiert sich nicht

Liebe Freunde fehlgeleiteter Frisuren. Neulich klingelte der Nachbar-Nachbar an der Tür. Unaufgeregter Typ, so Anfang siebzig. Irgendwie hatte er mitbekommen, dass Tochter eins gerne Comics liest. In seinem Unruhestand war er gerade dabei, den Keller zu entrümpeln und die alten Spielsachen seines Sohnes, der mittlerweile auch schon fast 50 Lenze zählt, „aufzuräumen.“  Die familiären Hintergründe

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Standarderfahrungen auf furchtbarem Boden

Liebe Freunde sommerlicher Löcher. Noch jemand, der manchmal neben sich steht? Zum Teil bis zu zehn Meter? Oder jemand mit dem Gefühl, dass das Jahr nur 109 Tage hat? Sehr gut, dann seid Ihr hier richtig. Hunderte von Sekunden formulieren die knappe Zeit. Nehmt Euch ein paar und werft das geistige Auge auf diese neuen

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Seltene Dekorationsartikel

Liebe Freunde fluoreszierender Vielfalt. Was die Welt kostet, weiß ich nicht. Dafür weiß ich jetzt, wie viel das Glück kostet. Es sind fast überall neun Euro. Allein der Rotwein macht es etwas teurer. Und ich weiß endlich, was textliche Unzulänglichkeiten sagen – oder war Euch bekannt, dass schräge Formulierungen tatsächlich „scheiße“ sagen können, wenn sie

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Wahrheitsbehauptungen vermeiden

Liebe Freunde klappbarer Pappplakate. Habt ihr schon alle Alltagsirrtümer überprüft und weggedacht? Habt ihr schon alle beliebigen Verbindlichkeiten niedergemetzelt und ein Statement gegen überkommenes Denken gesetzt? Solltet ihr machen, anstatt mit Heiterkeit sämtliche Glaubwürdigkeit zu verspielen. Wie jeden Monat nerve ich euch hier wieder mit den neuesten Textverdunkelungen. Wenn ihr häufiger eine helle Portion Schwarzmalereien

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Geht´s noch oder läuft´s schon?

Liebe Freunde normaler Nichtgleichgewichtszustände. Geht´s noch, oder läuft´s schon? Und sagt jetzt bloß nicht „geht gar nicht“ – „geht gar nicht“ geht gar nicht. Ich möchte mindestens ein „geht so“ von euch hören. Noch besser wäre ein derbdurchschnittlliches Normcore-„geht“. Das ist zwar noch weit entfernt von einem „läuft“. Aber immer noch besser als dieses kapitulationsgetränkte,

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Seeleninventur/ Helligkeitstourismus

Liebe Freunde frühlingualer Frische. Die Sonne besucht uns wieder öfter. Noch ist sie nicht mehr als ein gelber Punkt am Himmel, der nur Helligkeit bringt. Bald kommt auch die Wärme dazu. Was gibt es da Besseres, als das eigene Lebensgefühl aus dem Winterschlaf zu holen, seine 1,2 Millionen Eigenschaften durchzuzählen und ein Highlight zu sein?

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Mehr vom Alten

Liebe Freunde labbriger Leitbilder. Was sind eure Strategien gegen die unangenehmen Seiten der hartrealen Lebenswirklichkeit? Ich zum Beispiel suche mir immer aus, ob etwas richtig oder falsch war. Das sorgt für ein attraktiv-wohliges Eigengefühl. Und ein paar soziale Kollateralschäden nimmt man für eine gute Zeit in der gemütlichen Egoblase gerne in Kauf. Zwei Neuigkeiten vorweg,

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