Die Coolness wird müde

Liebe Freunde labiler Lebensfreude. Uncool zu sein, ist gar nicht so schlimm. Viel schlimmer ist die halbe Müdigkeit, die sich auf die ganzen Tage legt wie abgestandener Frischkäse. Meine Arbeit besteht heute darin, diese Schwerübermüdung aktiv zu artikulieren. Wer bosslike alle Tricks beherrscht und mit geilen Aktionen kommt, die nicht jeder draufhat, sollte vielleicht mal

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Überaus überraschend

Liebe Freunde übersichtlicher Überraschungen. Raus aus dem Sommerloch und hinein in die Frischezone. Vor einigen Wochen war ich beruflich in der Nähe von Lüneburg und durfte dort auf einem Landgut übernachten. Beim Frühstück stieß ich auf ein Magazin, das charmant aus der Fülle ausliegender Blättchen hervorstach: Das Über-Magazin. Könnt ihr euch mal anschauen, sehr nett

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Realitätsklarheit und Wohlseinswandel

Liebe Freunde schattiger Sommerlöcher. Neulich bin ich ins Sommerloch gefallen. Das tat gar nicht weh. Da bin ich immer noch drin und habe beschlossen, hier für einige Zeit meine Zelte aufzuschlagen. Es ist gemütlich, mein Kopf liegt federleicht im Schatten des Alltags. Aber bevor ich das Daunenhirn noch weiter nicht beschäftige, belästige ich euch mit

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Das Wissen von oben

Liebe Freunde versternter Botschaften. Euer Horoskop für Juli ist fertig. Darauf habt Ihr doch sicher schon so sehnlich gewartet wie auf einen Gummistiefeldichtetest im Hochsommer. Oder auf die in Schlauverkleidung daherschmierenden Analysefragen selbstverliebter WM-Reporterdarsteller. Aber es ist nun eben so: auf viele Dinge wartet man nicht, die geschehen einfach. Ich freue mich also Euch mitteilen

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Die Relevanz der Enttäuschung

Liebe Freunde progressiver Praxiserfahrung. In seinem wunderbaren Werk „Der Schaum der Tage“ schreibt Boris Vian: „Die hellsten meiner Tage verbringe ich damit sie zu verdunkeln.“ Das kann man ja auch auf Zeitungsartikel übertragen. Ihr wisst also, was euch erwartet. Wenn wir eins nicht losweden können, dann die Zukunft. Sie wühlt sich durch die Erde und

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Blackout-Wimmelbild

Liebe Freunde geballter Botschaften. Ist das Leben erschreckend selbstverständlich? Oder ist es selbstverständlich erschreckend? Dieser Frage widme ich eine ganze Themenseite – und lasse sie dabei gänzlich unbeantwortet. Alles hängt von der Leserichtung ab. Ich habe ja nun schon eine Menge Textverdunkelungen gemacht und finde nach wie vor, dass es eine sehr meditative Form von

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Blackouts an hellen Tagen

Liebe Freunde lichter Schwarzmalerei. Die Tage werden länger. Ist das nicht schön? Da braucht es eine textliche Sonnenbrille, um die hellen Strahlen zu verdunkeln, die uns als Spontanfrühling die Pupillen verkleinern. Will sagen: Es gibt ein paar neue Blackouts. Nehmt sie entgegen als vorsommerliches Geschenk, als Sinnelement, Orientierungsort und greifbarer Strohhalm für die tägliche Weltbewältigung.

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1a B-Ware

Liebe Freunde selektiver Schwarzmalerei. Es ist so weit. Das Buch ist da. Klein und fein. Als ich im letzten Jahr hier den ersten Eintrag zu Blackout-Poems geschrieben habe, hatte ich schon so eine Ahnung, dass da noch mehr kommen würde. An einem  lauen Augustabend hat es mich dann wieder gepackt. Und nicht mehr losgelassen. Mein

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In der Agentur

Liebe Freunde zukünftiger Kommunikationsdienstleistungen.  Arbeitet ihr in einer so genannten Agentur? Dann macht ihr euch sicher Gedanken über die Zukunft. Damit meine ich ausnahmsweise mal nicht eure eigene, berufliche Zukunft und eure privaten Lebenspläne. Ich meine auch nicht die frische Vorausschau, um bei euren Kunden mit Trendgespür zu punkten. Ich meine die Zukunft der Agentur,

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