Im besten Zustand

Liebe Freunde des ganzen Geschisses. Bald kommt die Dunkelheit, der Nebel, das Rauschen des Heizkörperventilators. Es ist so still. Ich höre zu, solange bis nichts mehr übrig ist. Es soll so laufen, dass es läuft. Wahrheit wird gemacht, und dabei verunglückt sie derzeit sehr häufig sehr übel. Die verschwommenen Augen kraulen im Nichtschwimmerbecken um die

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Unsinn, Irrsinn und Gelegenheiten

Liebe Freunde schneller Schritte. Heute morgen hatte ich noch einen Funken Verstand. Aber der muss im Laufe der letzten Stunden wohl übergesprungen sein. Es wird böse enden, das wissen wir nicht erst seit Werner Enke. Was also tun? Dem Unsinn, der mindestens so oft vorkommt wie Menschen, die helfende Hand reichen? Oder gleich auf den

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Frühjahrsputz der inneren Bilder

Liebe Freunde intensiver Irrungen. Werdet Ihr auch in regelmäßigen Abständen vom Realitäts-Chef heimgesucht? Da könnt Ihr Euch noch so frei fühlen, wenn dieser Typ in Eure vollen Träume fegt, dann bleibt nichts als innere Leere. Aber es gibt Abhilfe. Denkt Euch hinaus in die Wirklichkeit anderer Orte und Gelegenheiten. Lasst die Sonne auf Eure inneren

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Irgendwie irre irritiert

Liebe Freunde wackeliger Wahrheiten. Horst-Hubert hortet hundert Hortensien. Ich bezweifle, dass dieser Satz schon irgendwo existiert. Er ist also besonders, wenn auch möglicherweise sinnlos. Wie so vieles. Unnötiges Zweifeln, zum Beispiel. Das ist nicht nur sinnlos, sondern insbesondere nach 18 Uhr auch gesundheitlich problematisch, da es sonst zu Iritationen kommt. Ganz zu schweigen von den

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Wahrheitsbehauptungen und offene Messer

Liebe Freunde elitärer Ersatzwahrheiten. Wohin ich auch gehe, immer nehme ich mich mit. Auch in menschenleerer Umgebung und maßloser Ruhe, in mir drin ist Großstadt. Weglaufen zwecklos. Die Seele fährt mit Blaulicht. Am Ende des Tages, mit dem Schließen der Augen, mit dem Schlaf, der zum Glück ein verlässlicher Freund ist, legen sich die Monster

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Charakterstarke Unsinnsbekundungen

Liebe Freunde eiliger Euphorie. Endlich November. Wir schleichen durch das triste Grau und bekommen so langsam die Gravitationskraft des Besinnlichkeitsterrors zu spüren. Wie schön ist das denn, bitte! Ich kann kaum noch. Also folgt dem Frohlocken und freut Euch auf das Innehalten. Um Euch die Wartezeit bis zur Jahresbilanz zu verkürzen, hier noch ein paar

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Missglückte Glücksgeständnisse

Liebe Freunde antiquierter Ausblicke. Ich mag Jahresrückblicke nicht. Die machen schlechte Laune. Das Vergangene knabbert an den Zehen und ringt einem nur ein gealtertes Lächeln ab. Und das mit den guten Vorsätzen habe ich schon vor Jahrzehnten aufgegeben, als an einem verregneten Neujahrsmorgen die ganzen guten Vorsätze voll gebrochen und vollgebrochen im rotbraunen Böllerschmier auf

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Niemals falsch.

Liebe Freunde produktiver Fehlentscheidungen. „Durch Fehler wird man klug, darum ist einer nicht genug.“ Dieser Schenkelklopfer meines Vaters ist zu einem Lebensohrwurm geworden. Aber das Hintergrundsurren nehme ich in Kauf, denn es ist ein Satz, den ich immer mal wieder gebrauchen kann. Heute mehr denn je, denn ich habe das Gefühl, dass die kulturelle Akzeptanz

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Widerspruch ist zwecklos

Liebe Freunde wohlklingender Wahrheiten. Ich habe einen Witz geträumt, und der geht so: Treffen sich drei Sichtweisen. Sagt die eine: Ich bin die Wahrheit. Darauf die andere: Stimmt nicht. Und die dritte: Schnauze, ihr Egomanen. Wer glaubt, dass die Berichte über die Welt ein Abbild der Welt sind, glaubt auch noch an die Renaissance der

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