Pfahlbauten der Wirklichkeit

Liebe Freunde verzierter Versuchungen. Man geht durch die informierten Straßen und verknickt sich alle paar Meter den Knöchel in den Wissenslücken des wackeligen Untergrunds. Das gedankliche Humpeln begleitet uns alle, aber jeder hinkt für sich alleine durch die Grauzone der Umstände. Dann und wann werfen wir einen Blick auf die Pfahlbauten der gegenwärtigen Wirklichkeit. Mit

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Utopisches Frühlingserwachen

Liebe Freunde irgendwelcher Typen. Läuft alles soweit rund, Ihr formidablen Frühlingserwacher? Ich hoffe doch. Dennoch, auch ein Jammern auf hohem Niveau ist immer noch ein Jammern, also sei an dieser Stelle das Bedauern darüber geäußert, dass man nicht deutlich glücklicher ist. Ansonsten habe ich eine neue Redwendung für Euch. „Der spinnt“ oder „Der hat ja

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Auf der Suche nach Verstand

Liebe Freunde ergiebiger Erkältungen. Wenn der Kopf zu nichts anderem in der Lage ist, als den Rotz rauszublasen, der sich fulminant um jede furchtbare Falte der Synapsen krümmt und jeden klaren Gedanken verklebt, dann ist wieder Schwarzmal-Zeit. Gesundheit! Für dieses Jahr und die Monate nach der Buchveröffentlichung hatte ich mir ja vorgenommen, erstmal nur noch

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Charakterstarke Unsinnsbekundungen

Liebe Freunde eiliger Euphorie. Endlich November. Wir schleichen durch das triste Grau und bekommen so langsam die Gravitationskraft des Besinnlichkeitsterrors zu spüren. Wie schön ist das denn, bitte! Ich kann kaum noch. Also folgt dem Frohlocken und freut Euch auf das Innehalten. Um Euch die Wartezeit bis zur Jahresbilanz zu verkürzen, hier noch ein paar

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Überschätzte Unterforderungen

Liebe Freunde platter Publikationen. Neulich küsste die Langeweile meine Neugier. Sowas führt mitunter zu schlimmen Orgien. Ich habe beispielsweise mal ein paar Textbrocken zusammengeklaubt und dann ein kleines E-Book daraus gemacht. Also kein richtig großes E-Book, vielmehr so ein kleines E-Bückchen. 34 Seiten oder so. Neun Geschichten und solche, die es mal werden wollten. Im

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Mehr vom Alten

Liebe Freunde labbriger Leitbilder. Was sind eure Strategien gegen die unangenehmen Seiten der hartrealen Lebenswirklichkeit? Ich zum Beispiel suche mir immer aus, ob etwas richtig oder falsch war. Das sorgt für ein attraktiv-wohliges Eigengefühl. Und ein paar soziale Kollateralschäden nimmt man für eine gute Zeit in der gemütlichen Egoblase gerne in Kauf. Zwei Neuigkeiten vorweg,

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Realitätsklarheit und Wohlseinswandel

Liebe Freunde schattiger Sommerlöcher. Neulich bin ich ins Sommerloch gefallen. Das tat gar nicht weh. Da bin ich immer noch drin und habe beschlossen, hier für einige Zeit meine Zelte aufzuschlagen. Es ist gemütlich, mein Kopf liegt federleicht im Schatten des Alltags. Aber bevor ich das Daunenhirn noch weiter nicht beschäftige, belästige ich euch mit

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Der Stein der Weisen und die Seifenblase

Liebe Freunde inoffizieller Wirklichkeiten. Wie ihr vielleicht wisst, besteht mein Mentalyoga darin, mir unzusammenhängende Wörter in irgendwelchen Zeitungsartikeln anzuschauen. Daher möchte ich euch heute mal wieder mit visuellen Varianten der Verbalität belasten. Ihr erfahrt in dieser Ausgabe der bunten Altpapierverwertung unter anderem, was der Stein der Weisen in seiner Freizeit so macht, warum man sich

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Tyrannei und Transparenzterror

Liebe Freunde radikaler Durchsicht. Ich mag Nebel. Er hat etwas Geheimnisvolles, Unwirkliches, Gedämpftes. Damit meine ich den Naturnebel, der die Welt milchig und weichgezeichnet erscheinen lässt, nicht die echten oder metaphorischen Nebelkerzen, die jemand zündet, um mich über irgend etwas im Unklaren zu lassen. Womit wir auch schon beim Thema wären: der vollumfänglichen Nebelreduktions-maschine namens

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Erneuerung und erwartbare Wunder

Liebe Freunde streichfeiner Worte. Ein lauer Sommerabend, ein Glas Château Veltins, ein paar Stifte, die Zeitungen der letzten Woche und den Willen zum Wegstreichen. Mehr braucht es nicht, um sich in meditative Stimmung zu versetzen und das Papier zu recyclen, bevor es in der blauen Tonne verschwindet. Wen es interessiert, hier die Ergebnisse dieser hochsommerlichen

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