Gigantische Gegenwartsschrumpfung

Liebe Freunde wartungsfremder Echtzeit. Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen. Wir hängen 12 Jahre vor der Glotze, sind fünf Jahre mit Essen beschäftigt und verbrauchen 3.600 Rollen Klopapier. Über jeden Scheiß gibt es eine Statistik. Aber wie viel Zeit verbringen wir eigentlich mit Warten? Darüber habe ich nichts gefunden. Vielleicht habe ich auch

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Der große Lauf

Liebe Freunde schneller Schritte. Korff blickt zu Boden, atmet tief ein, wieder aus, wieder ein. Schüttelt Arme und Beine. On your marks. Er geht ein paar Schritte nach vorne, klatscht sich mit beiden Händen mehrmals auf die Oberschenkel. Springt ein, zwei, drei Mal in die Luft, kniet nieder und ruckelt sich im Startblock zurecht. Seine

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Busy being busy being

Liebe Freunde geschäftiger Rastlosigkeit. Habt ihr ein paar Minuten? Nein? Schade. Andererseits seid ihr damit ganz weit vorne. Keine Zeit zu haben, gehört heute ja bekanntlich zum guten Ton. Wer keine Zeit hat, macht sich wertvoll. Wer immer sofort parat steht, macht sich suspekt: Hat der Typ nichts besseres zu tun? Keine Zeit haben war

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Tschüs Mahlzeit!

Liebe Freunde der mittäglichen Kulinarik. Jüngst las ich in der Wirtschaftswoche von einer Umfrage, wonach jeder dritte deutsche Arbeitnehmer keine Mittagspause mehr macht und während der Arbeit isst. 18 Prozent pausieren lediglich für eine Viertelstunde. Knapp ein Drittel legt für 30 bis 45 Minuten die Arbeit nieder und nur 20 Prozent machen eine volle Stunde

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Einfach mal machen

Liebe Freunde des steten Wandels. „Es ist wie es ist, und es ist fürchterlich“, soll der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard einmal gesagt haben. Vielleicht stammt der Satz aber auch von Hans Henny Jahnn. Wer auch immer das gesagt hat: besten Dank dafür. Es ist ein schöner Satz. Er leuchtet immer dann in heller Wahrheit, wenn

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