Basislage (I)

Liebe Freunde schwarmintelligenter Fortsetzungsgeschichten. Ich habe da mal eine Frage. Vielleicht könnt ihr mir helfen? Wenn ich diese Geschichte hier unten lese, also besser gesagt diesen Anfang, diese Mitte oder dieses Ende einer Geschichte, dann weiß ich einfach nicht, was da passiert ist. Ich kann mir keinen Reim drauf machen. Habt ihr eine Idee, was

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Niemals falsch.

Liebe Freunde produktiver Fehlentscheidungen. „Durch Fehler wird man klug, darum ist einer nicht genug.“ Dieser Schenkelklopfer meines Vaters ist zu einem Lebensohrwurm geworden. Aber das Hintergrundsurren nehme ich in Kauf, denn es ist ein Satz, den ich immer mal wieder gebrauchen kann. Heute mehr denn je, denn ich habe das Gefühl, dass die kulturelle Akzeptanz

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Krisen, geschüttelt.

Liebe Freunde routinierter Krisenbewältigung. Die Tage werden kürzer. Bald stolpern wir wieder in den Herbst. Zeit, mal über Krisen zu sprechen. Und damit meine ich nicht die durch die dunkle Jahreszeit motivierte Schieflage der Seele, erwartet daher bitte kein Depri-Säuseln. Ich meine die Krisen, die in den so genannten Massenmedien seit Jahren die Tagesneuigkeiten dominieren.

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Busy being busy being

Liebe Freunde geschäftiger Rastlosigkeit. Habt ihr ein paar Minuten? Nein? Schade. Andererseits seid ihr damit ganz weit vorne. Keine Zeit zu haben, gehört heute ja bekanntlich zum guten Ton. Wer keine Zeit hat, macht sich wertvoll. Wer immer sofort parat steht, macht sich suspekt: Hat der Typ nichts besseres zu tun? Keine Zeit haben war

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Amorgeddon

Liebe Freunde romantischer Desillusionierung. Wer glaubt, der Liebesgott sei ein kleines, pausbäckiges Bengelchen mit Flügeln, das fleißig und selbstlos seine romantischen Pfeilchen verschießt und Glück, Zuneigung und Leidenschaft über die Menschen bringt – vergesst das! Das ist ein Mythos. Na gut, Mythen sind Erzählungen, in denen Menschen ihr Welt- und Selbstverständnis zum Ausdruck bringen. Sie

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Übertrieben unterirdisch

Liebe Freunde des differenzierten Drüber und Drunter. Manche Menschen meinen, Grau sei keine Farbe, sondern die fehlende Unterscheidbarkeit zwischen Schwarz und Weiß. Darauf habe ich jetzt keine andere Antwort als eine Äußerung des mir nicht bekannten Dichters Friedrich von Logau, dem folgender Satz zugeschrieben wird: „In Gefahr und größter Not, bringt der Mittelweg den Tod.“

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Sogenanntes Netzwerken

Liebe Freunde des niveauvollen Netzwerkens. Ich habe ein grünes Bewusstsein, leider keinen grünen Daumen. Aber was ein Rhizomwurzler ist, weiß ich spätestens, seit ich versucht habe, den unkontrolliert vor sich hin wuchernden Bambus in meinem Garten in die Schranken zu weisen. Ein Wurzelgeflecht, das so dermaßen dicht zusammenwächst, dass man sich richtig wünscht, man hätte

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Da ist der Sonntag von runter.

Liebe Freunde des gepflegten Äußeren. Meine Mutter sagte früher immer: „Bei Matratzen und Schuhen sparst du am falschen Ende. Auf den einen und in den anderen verbringen wir die meiste Zeit unseres Lebens.“ Das sollte uns doch einen tieferen Griff in die Tasche wert sein. Hat ja auch mit Sichwasgönnen zu tun. Und mit fortschreitendem

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Creative Cleptomaniac

Liebe Freunde radikalparasitärer Kreativität. Es gibt kein Original. Jedes Original ist die Kopie eines anderen Originals, das eigentlich auch nur eine Kopie ist. Könnte man meinen. Man könnte aber auch sagen: Es gibt viel mehr Originale als wir vermuten. Und was heißt das praktisch? Sekundär. Erst einmal die Theorie. Eine Kopie ist eine Reproduktion, ein

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Dear Catastrophe Waitress!

Liebe Freunde kneipenlustiger Schenkelklopfer. Ja sicher, Thekenwitze gibt es zum Gähnen viele. Aber Thekenkomik ist etwas anderes, wie ich finde. Daher möchte ich Euch die folgende Geschichte nicht vorenthalten. Die ist schon ein Weilchen her, aber das mindert die Alltagsabstrusitätsqualität nicht im geringsten. Außerdem hat sie mir damals den Abend versüßt, und als ich jüngst

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