Standarderfahrungen auf furchtbarem Boden

Liebe Freunde sommerlicher Löcher. Noch jemand, der manchmal neben sich steht? Zum Teil bis zu zehn Meter? Oder jemand mit dem Gefühl, dass das Jahr nur 109 Tage hat? Sehr gut, dann seid Ihr hier richtig. Hunderte von Sekunden formulieren die knappe Zeit. Nehmt Euch ein paar und werft das geistige Auge auf diese neuen

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Seltene Dekorationsartikel

Liebe Freunde fluoreszierender Vielfalt. Was die Welt kostet, weiß ich nicht. Dafür weiß ich jetzt, wie viel das Glück kostet. Es sind fast überall neun Euro. Allein der Rotwein macht es etwas teurer. Und ich weiß endlich, was textliche Unzulänglichkeiten sagen – oder war Euch bekannt, dass schräge Formulierungen tatsächlich „scheiße“ sagen können, wenn sie

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Überschätzte Unterforderungen

Liebe Freunde platter Publikationen. Neulich küsste die Langeweile meine Neugier. Sowas führt mitunter zu schlimmen Orgien. Ich habe beispielsweise mal ein paar Textbrocken zusammengeklaubt und dann ein kleines E-Book daraus gemacht. Also kein richtig großes E-Book, vielmehr so ein kleines E-Bückchen. 34 Seiten oder so. Neun Geschichten und solche, die es mal werden wollten. Im

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Wahrheitsbehauptungen vermeiden

Liebe Freunde klappbarer Pappplakate. Habt ihr schon alle Alltagsirrtümer überprüft und weggedacht? Habt ihr schon alle beliebigen Verbindlichkeiten niedergemetzelt und ein Statement gegen überkommenes Denken gesetzt? Solltet ihr machen, anstatt mit Heiterkeit sämtliche Glaubwürdigkeit zu verspielen. Wie jeden Monat nerve ich euch hier wieder mit den neuesten Textverdunkelungen. Wenn ihr häufiger eine helle Portion Schwarzmalereien

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Geht´s noch oder läuft´s schon?

Liebe Freunde normaler Nichtgleichgewichtszustände. Geht´s noch, oder läuft´s schon? Und sagt jetzt bloß nicht „geht gar nicht“ – „geht gar nicht“ geht gar nicht. Ich möchte mindestens ein „geht so“ von euch hören. Noch besser wäre ein derbdurchschnittlliches Normcore-„geht“. Das ist zwar noch weit entfernt von einem „läuft“. Aber immer noch besser als dieses kapitulationsgetränkte,

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Seeleninventur/ Helligkeitstourismus

Liebe Freunde frühlingualer Frische. Die Sonne besucht uns wieder öfter. Noch ist sie nicht mehr als ein gelber Punkt am Himmel, der nur Helligkeit bringt. Bald kommt auch die Wärme dazu. Was gibt es da Besseres, als das eigene Lebensgefühl aus dem Winterschlaf zu holen, seine 1,2 Millionen Eigenschaften durchzuzählen und ein Highlight zu sein?

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Statusmeldung ohne Link

Liebe Freunde polymorpher Pathologien. Die Zeit mäandert durch den Tag. Es ist Zeit, dass sich das maändert. Hausschuhe schlurfen über das billige Parkett. Plüschiges Kratzen auf dem Kirschholzimitat. Ein Mann kommt ins Zimmer. Er hat eine lustige Frisur, die sich durch einen empfindlichen Mangel an Grazie auszeichnet. Die rötlich-gelben Haare struwweln in alle Richtungen, das

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Mehr vom Alten

Liebe Freunde labbriger Leitbilder. Was sind eure Strategien gegen die unangenehmen Seiten der hartrealen Lebenswirklichkeit? Ich zum Beispiel suche mir immer aus, ob etwas richtig oder falsch war. Das sorgt für ein attraktiv-wohliges Eigengefühl. Und ein paar soziale Kollateralschäden nimmt man für eine gute Zeit in der gemütlichen Egoblase gerne in Kauf. Zwei Neuigkeiten vorweg,

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Tausend Tode

Liebe Freunde tödlicher Texte. Es gibt Situationen, in denen es gar nicht schlimm ist, eine Nummer zu sein. Das hier ist so eine. Ich bin die Nummer 202, aber es ist ok. Sehr ok. Ich bin Teil von etwas Größerem. (Wie bescheuert sich das anhört, aber nicht anfühlt.) Es soll auch mal jemand die Nummer

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