Rapid Eye Movement

Liebe Freunde zügiger Zeit. Abwesenheit ist kein Zeichen mangelnder Nähe. Aber das wollte ich gar nicht sagen. Stattdessen hat mir die Zeit mal wieder ein Gespräch aufgeschwatzt. Es begann mit dem Blackout „Das Leben im Zeitraffer“, das mich einmal mehr daran erinnert hat, dass vieles schon zu Ende ist, bevor es überhaupt losgeht. Auf den

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Irgendwelche Fragen

Liebe Freunde pragmatischer Perfektion. Es tut mir aufrichtig Leid Ihnen mitteilen zu müssen, dass die Pohlmann-Kapitel sechs und sieben nun erhältlich sind. Greifen Sie zu, solange diese Welt noch existiert und Sie die Chance haben, sich aus ihr hinauszuträumen. Nachdem es um Joachim-Alexander Pohlmann und seinen treuen Begleiter, das kleine Übel, lange ruhig gewesen ist,

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Ein Fan von Stirn in Falten

Liebe Pohlmann-People. Ich mache ja jetzt in Fortsetzungsgeschichten, das habt Ihr spätestens seit diesem Eintrag mitbekommen. Wer es noch nicht weiß, weil sie Wichtigeres zu tun hatte: Joachim-Alexander befindet sich auf seinem Weg. Und wenn er schon das Ziel nicht kennt, weiß er seit kurzem auf jeden Fall den Grund seiner Reise. Mit dem kleinen

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Früh übt sich

Liebe Freunde frühzeitiger Fantasie. Tochter zwei ist siebeneinhalb. Heute war sie krankheitsbedingt nicht in der Schule, und ich habe „Home Office“ gemacht. Mit Betonung auf „Home“ natürlich, nicht auf „Office“. Sie hatte sich immer mal wieder zwischendurch in ihr Zimmer verzogen, um an „einer Geschichte“ zu arbeiten. Ich lächelte und nutzte die Zeit, um wenigstens

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Pohlmann zieht um

Liebe Pohlmann-Freunde. Nur kurz zwei Neuigkeiten, denn Ihr müsst weiter. Erstens, es gibt ein drittes Kapitel von Pohlmann. Zweitens, Pohlmann ist umgezogen. Also virtuell, meine ich. Er hat eine neue Adresse und wohnt jetzt in einer eigenen Subdomain. Ich bin weiter fleißig dabei, ihm die Zimmer einzurichten. Was braucht denn so ein Pohlmann, damit er

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Herr Pohlmann sucht das Glück

Liebe Freunde phantastischer Phortsetzungsgeschichten. Para Neujahr! Seid Ihr gut über die Jahreswände geklettert? Ich habe mir überlegt, dieses Jahr weniger Fremdwörter zu benutzen und etwas mehr Selbstwörter zu verwenden. Soll heißen: bisschen mehr schreiben statt streichen. Erwartet Wunden, keine Wunder. Aber erwartet etwas. Kennt Ihr eigentlich Joachim-Alexander Pohlmann? Den kannte ich bis vor kurzem auch

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Überschätzte Unterforderungen

Liebe Freunde platter Publikationen. Neulich küsste die Langeweile meine Neugier. Sowas führt mitunter zu schlimmen Orgien. Ich habe beispielsweise mal ein paar Textbrocken zusammengeklaubt und dann ein kleines E-Book daraus gemacht. Also kein richtig großes E-Book, vielmehr so ein kleines E-Bückchen. 34 Seiten oder so. Neun Geschichten und solche, die es mal werden wollten. Im

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Statusmeldung ohne Link

Liebe Freunde polymorpher Pathologien. Die Zeit mäandert durch den Tag. Es ist Zeit, dass sich das maändert. Hausschuhe schlurfen über das billige Parkett. Plüschiges Kratzen auf dem Kirschholzimitat. Ein Mann kommt ins Zimmer. Er hat eine lustige Frisur, die sich durch einen empfindlichen Mangel an Grazie auszeichnet. Die rötlich-gelben Haare struwweln in alle Richtungen, das

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Tausend Tode

Liebe Freunde tödlicher Texte. Es gibt Situationen, in denen es gar nicht schlimm ist, eine Nummer zu sein. Das hier ist so eine. Ich bin die Nummer 202, aber es ist ok. Sehr ok. Ich bin Teil von etwas Größerem. (Wie bescheuert sich das anhört, aber nicht anfühlt.) Es soll auch mal jemand die Nummer

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Das wahre Leben des kleinen Mannes

Liebe Freunde kleinblumiger Realitätsromantik. „Das Streichfett ist ranzig, Hansjörg.“ Ein Satz, so schön wie ein Hundehaufen in der prallen Sonne, mit einem kleinen Cocktail-Schirmchen mittendrauf. „Und der Kaffee ist auch zu dünn.“ Warum müssen die schönsten Sätze immer durch ihre Nachfolger kaputt gemacht werden? Warum können die nicht einfach stehenbleiben, wie auf so einer kleinen

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